Werkzeugkasten

Zukunftsfähige Geschäftsmodelle

Unser Werkzeugkasten vermittelt alles was für die Geschäftsmodellentwicklung benötigt wird!

Wir vermittelt alle essentiellen Aspekte zukunftsfähiger und Post-Corona tauglicher Geschäftsmodelle. Dazu bieten wir viele wissenswerte Grundlagen, Hintergründe und Methoden.

Gerne unterstützen wir Sie durch gezielte Weiterbildung, Beratung, kreative Workshops oder kostenfreie Einblicke in unseren Werkzeugkasten.

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5 Kräfte Branchen-struktur

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Business Model Canvas

Das Business Model Canvas (BMC) ist das perfekte Werkzeug, um die eigene Geschäftsidee zu entwickeln und zu validieren. Auch wenn für einen selbst die eigene Idee logisch und valide erscheint, muss der Kunde diese Meinung nicht zwingend teilen. Schlüsselfaktoren darzustellen und zu definieren können dabei helfen, den Überblick zu behalten. Es gibt zahlreiche Templates, die man sich kostenfrei im Internet beschaffen kann.

Insgesamt gibt es 9 Elemente zu denen man sich Gedanken machen sollte:

Leistungsversprechen – Mit welchem Leistungsversprechen tritt Ihr Unternehmen am Markt auf?
Hier sammelt man alle Informationen, die das Wertangebot eines Unternehmens kennzeichnen. Das Leistungsversprechen ist deshalb das Herzstück des Business Model Canvas.

Schlüsselressourcen – Welche Ressourcen sind essentiell?
Hier identifiziert man alle erfolgskritischen Ressourcen und stellt sie zur Diskussion, um ein gemeinsames Verständnis über ihre Relevanz zu gewinnen (Bsp. Mitarbeiter, Patente, Infrastruktur etc.)

Schlüsselaktivitäten – Was muss getan werden, um Erträge zu erzielen? Die Kernaktivitäten sind alle Abläufe, die besonders wesentlich für den Erfolg sind. Hier geht es darum zu dokumentieren, worauf der besondere Fokus liegen muss, damit ein Unternehmen täglich besser und erfolgreicher wird. Welche besonderen Aktivitäten müssen erbracht werden, um das Leistungsversprechen zu verbessern, Kunden zu gewinnen sowie Ressourcen und Partnerschaften zu pflegen?

Kostenstruktur – Was sind die wichtigsten Ausgaben? Dokumentation der wesentlichen Kostenblöcke und Kostentreiber in einem Unternehmen. Diese ergeben sich bereits durch die vorherigen Betrachtungen (Bsp. Akquise-, Einkaufs-, Lizenz-, Ressourcenkosten). Die Kosten sind kein Abbild der genauen Budgetplanung, sondern eine Übersicht erfolgskritischer Kosten und Ausgaben.

Kundensegmente – Deine Kunden und Zielgruppen? Hier sammelt man alles was man über die gewünschte Kundengruppe wissen muss. Es empfiehlt sich die Kundensegmente nach verschiedenen Kriterien zu ordnen (Bsp. Soziodemografische Daten, statische Attribute, Einkaufsfrequenzen, Einkaufsprozess, Grund des Kaufs, Kanalpräferenz).

Kanäle – Auf welchen Kanälen wird der Kunde erreicht? Hier sammelt man alle Informationen darüber, wie der Kunde kauft und welche Kanäle er benutzt. Wie informiert sich erder Kunde? Wie wird er auf das angebotene Produkt aufmerksam und wie kann er es erwerben?

Kundenbeziehung – Wie werden Kundenbeziehung gepflegt? Hier sammelt man alle Informationen, wie ein Unternehmen seine Kundenbeziehung aufbaut und pflegen wird (Bsp. Support-Hotline). Eine effiziente Kundenbindungsstrategie ist ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Geschäftsmodelle.

Einnahmequellen – Wie verdienst Du Geld? Hier werden alle Informationen gesammelt wie Erlöse erzielt werden. Dabei stehen die wesentlichen Ertragsmechaniken und Einnahmequellen im Vordergrund (Abverkauf von Produkten, zusätzliche kostenpflichtige Serviceleistungen, Subscription-Services etc.)

Schlüsselpartner – Welche Partner sind für dein Geschäftsmodell notwendig? Hier sammelt man alle Informationen über notwendige strategische Partnerschaften. Strategische Partner können z.B. Lieferanten, Zulieferer, Joint Ventures oder Technologiepartner sein. Allerdings sollten hier nicht jede einzelne Lieferantenbeziehung aufgelistet werden, sondern nur essentielle Beziehungen für das Geschäftsmodell.

Business Model Canvas GMW Edition

Business Model Canvas: nine business model building blocks, Osterwalder, Pigneur & al. 2010

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Business Sparring

Die Entwicklung eines Geschäftsmodells ist ein komplexer Prozess, der weit über die Beschreibung einer Geschäftsidee hinausgeht. Als Gründer und Geschäftsmodellexperten wissen wir, dass insbesondere die erste Phase der präzisen Formulierung des Geschäftsmodells sehr herausfordernd und aufreibend sein kann. Beim Business Sparring geht es darum, Ideen, Konzepte und Strategien gemeinsam mit seinem Sparringpartner zu reflektieren und sich eine zweite unabhängige Meinung einzuholen. Dieses Vorgehen soll Klarheit für Entscheidungen und neue Impulse schaffen, sowie unbekannte Potenziale aufdecken.

Ein Blick von außen kann einen großen und entscheidenden Energieschub für die Reorganisation des bestehenden Unternehmens liefern. Hieraus resultieren meistens Neu- und Weiterentwicklungen, sowie auch Neugründungen. Nach Abschluss des Sparrings sehen Unternehmer ihre Geschäftsmodelle mit anderen Augen: Klarer und zukunftsgerichteter!

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Company Building

Das Company Building ist eine Unternehmensgründungsform, bei der Sie ein Experte aktiv beim Aufbau Ihres Unternehmens unterstützt und begleitet. Die Erfahrung und der Einsatz eines aktiven und erfahrenen Firmengründers kann Ihnen helfen, in relativ kurzer Zeit eine effektive und strukturierte Unternehmung aufzusetzen.

Generell lässt sich ein Company Building-Prozess in sechs Phasen unterteilen: Ideenfindung, Validierung, Inkubation, Etablierung, Skalierung und Stabilisierung.

In einem ersten Schritt geht es um die Ideenfindung. Die Erforschung der Zielmärkte durch diverse Analysemethoden generiert die relevanten Daten, um eine Business-Case-Struktur zu definieren, die im Anschluss zu einem Validierungsplan ausgearbeitet wird. Denn alle Business-Case-Hypothesen müssen gefiltert und validiert werden. Dazu wird eine große Bandbreite an Experimenten durchgeführt. Hier können Sie unterschiedliche Forschungsmethoden nutzen, z. B. Produkt-, Preis-, Absatz- und Kommunikationsforschung, aber auch das Business Model Canvas, das Value Proposition Canvas oder das Kano-Modell. Nach der Validierung geht es an die Inkubationsphase, also den Aufbau von sogenannten Minimum Viable Products, auch bekannt als MVPs. 

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Ihre ersten Produktversionen müssen von Testkunden ausprobiert werden, um den Business Case weiter zu schärfen. Wenn Sie diese Stufe erfolgreich gemeistert haben, geht es an die Etablierung Ihres neuen Unternehmens. Das beinhaltet sowohl die Weiterentwicklung von MVPs zu einem verlässlichen und industrialisierten Business Case sowie das Recruitment von geeigneten Mitarbeitern. Anschließend können Sie Ihr Unternehmen kontinuierlich skalieren, indem Sie das Verkaufsvolumen steigern, Prozesse und Ressourcen für das Wachstum nutzen und Ihren Business Case kundenorientiert weiterentwickeln. Zuletzt gilt es, Ihr Unternehmen zu stabilisieren, indem Sie den Business Case in eine selbständige und autonome Unternehmung überführen.

Design Thinking

Design Thinking ist ein Kreativprozess zur Ideenfindung, der sich am Nutzer orientiert und auf Design-Methoden basiert. Mit Design Thinking können Sie komplexe Problemstellungen aus allen Arbeits- und Lebensbereichen gleichsam systematisch wie auch kreativ angehen und schrittweise lösen.
Beim Design Thinking geht es darum, möglichst viele unterschiedliche Sichtweisen zu einem bestimmten Thema zusammenzubringen, um so eine Vielzahl von Ansätzen zu entwickeln, die am Ende zu einer praktikablen und zufriedenstellenden Lösung führt.

Der Design Thinking-Prozess selbst besteht aus sechs Phasen, die in iterativen Runden solange wiederholt werden, bis eine nutzerfreundliche Problemlösung gefunden ist:

„Verstehen“- „Beobachten“ – „Sichtweise definieren“ – „Ideen generieren“ – „Prototypen entwickeln“ – „Testen und Optimieren“

Abseits vom „Silo-Denken“ schafft diese Diversität klare Synergieeffekte und führt zu neuen, vielleicht auch ungewöhnlichen Ideen/Lösungen, ohne Grenzen.

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Digital Bootcamp

Das Digital Bootcamp ist eine von uns entwickelte „Druckbetankung“ im Rahmen eines fünftägigen Workshops.
Das Bootcamp umfasst 72 Unterrichtseinheiten mit Digitalexperten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung. In Kleingruppen vermitteln die Experten digitales Grund-, Fach- und Anwendungswissen, sowie Soft- und agile Projektmanagement Skills. Dabei werden folgende persönlichen Fragen von den Teilnehmern bearbeitet und beantwortet:

  • Bist Du bereit, Dich für digitale Geschäftsmodelle und agiles Arbeiten zu öffnen?
  • Bist Du bereit, Dich einer kundenorientierten Wertschöpfung zu verschreiben?
  • Du willst aktiv dazu beitragen, das Umdenken zu einem digitalen Mindset in Deinem Unternehmen voranzutreiben?
  • Du willst Dich auf eine neue digitale Kompetenzstufe entwickeln, Dein Wissen mit anderen teilen und in interdisziplinären Teams eigenverantwortlich arbeiten?
  • Du willst Multiplikator und Motivator für den digitalen Transformationsprozess in Deinem Unternehmen werden?
  • Bist Du bereit, dein Können und Dein Potenziale in einem herausfordernden Umfeld unter Beweis zu stellen?
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    Digital Mentoring

    Im Rahmen des Digital Mentoring betreut und begleitet ein digitaler Beirat das Unternehmen im Hinblick auf die notwendige digitale Transformation. Der digitale Beirat hilft dabei, die Herausforderungen des digitalen Wandels zu meistern.
    Auch wenn man alle Werkzeuge für den eigenen Hausbau im Baumarkt selbst kaufen kann, dass Endresultat wird sich meistens dennoch von einem professionell gebauten Haus unterscheiden.
    Ein digitaler Beirat zeichnet sich insbesondere durch großes Fachwissen und eine hohe Praxiserfahrung aus. Natürlich immer mit dem Fokus, den digitalen Wandel in dem betroffenen Unternehmen nachhaltig voranzutreiben. Die Umsetzung von Ideen zu begleiten und zu fördern erfolgt auch durch die Vermittlung von persönlichen Kontakten und möglichen Kooperationspartnern aus dem professionellem Netzwerk des Beirates.

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    Digitalisierungs Audits

    Mit einem Digitalisierungs Audit kann der digitalen Reifegrad eines Unternehmens präzise bestimmt werden. Dabei werden alle relevanten Faktoren und Bereiche -sogenannte Metafaktoren-, auf die Digitalisierung in einem Unternehmen wirken, aus 4 Perspektiven überprüft. Die Perspektiven leiten sich aus den 4 Wirkungen der Digitalisierung ab:
    • Automatisierung
    • Vernetzung
    • Digitale Daten
    • Digitaler Kundenzugang
    Vergleichbar ist das Verfahren mit einem TÜV für Fahrzeuge oder einem Energie-Audit nach Din 16247-1. Aus dem Soll-Ist-Abgleich wird als Ergebnis ein Maßnahmen-Digitalisierungs-Plan mit einer Kosten- und Aufwandsschätzung erarbeitet. Dieser Bauplan differiert nach Branche, Unternehmensgröße und Region und stellt die Basis für den Unternehmensumbau dar. Wichtig ist, bei der gesamten Betrachtung sich nicht nur auf Prozesse zu fokussieren, sondern auch Mitarbeiter*innen und die Unternehmenskultur im Blick zu behalten.

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    #FORTSCHRITT MATRIX

    Eine sich schnell verändernde Unternehmenswelt zwingt Unternehmen sich immer stärker an äußere Gegebenheiten anzupassen. Ein Erfolgsfaktor, um das eigene Geschäftsmodell zu sichern und weiterzuentwickeln, ist Innovation. Nur Unternehmen, die heutzutage strukturiert und effizient wettbewerbsfähige und kundenzentrierte Produkte und Dienstleistungen entwickeln, werden letztendlich ihr Werteversprechen halten und einen Wettbewerbsvorteil erreichen können.

    Um Unternehmen bei der Einschätzung Ihrer Innovationsfähigkeit zu unterstützen, wurde die #FORTSCHRITT MATRIX entwickelt.


    Wer die Matrix direkt ausprobieren möchte, findet hier den direkten Link: https://matrix.fortschritt.co/

    Dabei wird durch unterschiedliche Fragen die Struktur und die Dynamik innerhalb eines Unternehmens erfasst und einem der vier Quadranten zugeordnet. (Siehe Abbildung). Je nach Einordnung können nun Maßnahmen und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, um sich zukünftig in Richtung des Optimums von Dynamik und Struktur zu entwickeln.

    KONTAKTzur #FORTSCHRITT MATRIX

    Kundenzufriedenheit (Kano Modell)

    Das Kano-Modell stellt einen systematischen Zusammenhang zwischen den Eigenschaften eines Produktes oder einer Dienstleistung und der Kundenzufriedenheit her. Ziel ist die Zufriedenheit der Kunden zu ermitteln und systematisch zu steigern.

    Nach dem Kano-Modell ergibt sich die Kundenzufriedenheit einerseits aus der Erwartung des Kunden an das Produkt bzw. an die Dienstleistung und andererseits aus der vom Kunden wahrgenommenen Leistung:

  • Sind diese sogenannten Basismerkmale vorhanden, steigert das die Zufriedenheit nicht; sind sie jedoch nicht vorhanden, kann die Zufriedenheit merklich sinken.
  • Leistungsmerkmale hingegen sind für den Kunden spürbar. Je mehr sie ein Bedürfnis bedienen oder ein Problem beseitigen, desto mehr steigt auch die Kundenzufriedenheit.
  • Begeisterungsmerkmale wiederum grenzen das Produkt von Konkurrenzprodukten ab, die dieses Merkmal nicht besitzen und das darum vom Kunden auch nicht unbedingt erwartet wird.

  • Diese Unterschiede können genauso wie der Nutzen marginal sein, sich aber dennoch in einem großen Zufriedenheitszuwachs widerspiegeln. Im Zeitverlauf gewöhnen sich Menschen an neue Produktmerkmale, sodass anfängliche Begeisterungsmerkmale über die Jahre auch zu Basismerkmalen mutieren können.
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    St. Galler Geschäftsmodell

    Das St. Galler Modell hilft das eigene Geschäftsmodell ausführlich zu beschreiben und von allen Seiten zu durchleuchten. Das Modell ist in vier Kernelemente unterteilt.

    WER – KUNDEN Welche Kunden bzw. –segmente werden hauptsächlich bedient?
    Welche Art von Beziehung erwarten die Kunden und wie werden diese gepflegt?
    Wer sind die wichtigsten Kunden?
    Welche wesentlichen weiteren Anspruchsgruppen bestehen und sind zu berücksichtigen?
    Durch welche Absatzkanäle werden Kunden bedient und angesprochen?
    Welche Gruppen beeinflussen die Kunden (Meinungsführer, Stakeholder, Anwender, Blogger)?
    Werden die gleichen Kundensegmente von verschiedenen Unternehmensbereichen verschieden angesprochen?
    Welche Menschen stecken hinter den Kunden, welche Art von Beziehung (B2C, B2N) herrscht vor?
    Wird das Kundensegment in 10 Jahren noch das gleiche sein wie heute?

    WAS – NUTZENVERSPRECHEN Welche Probleme und Bedürfnisse der Kunden werden gelöst bzw. befriedigt?
    Wie ist der wahrgenommene Kundenwert?
    Welcher Wert bzw. Nutzen wird für den Kunden geschaffen?
    Wie wird dieser Kundennutzen kommuniziert?
    Inwiefern unterschiedet sich das Angebot von der Konkurrenz?
    Welche Alternativen/Substitute besitzt der Kunde?
    Erfüllt das heutige Geschäftsmodell die Kundenbedürfnisse wirklich?

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    WIE – WERTSCHÖPFUNGSKETTE Welche Schlüsselressourcen benötigt die Erstellung der Angebote bzw. des Nutzenversprechens? (physische, personelle, finanzielle, geistiges Eigentum)
    Basiert unsere Wertschöpfungskette auch auf unseren Kernkompetenzen?
    Wer sind die wichtigsten Partner?
    In welcher Beziehung stehen diese zum Unternehmen und was steuern Sie bei?
    Wer sind die wichtigsten Lieferanten und was liefern sie?

    WERT – ERTRAGSMODELL
    Welches sind die größten Kostenblöcke und wesentlichen Kostentreiber?

    Welches sind Haupteinnahmequellen und wie werden diese Erträge generiert?
    Wofür sind die Kunden bereit zu zahlen?
    Wo liegen finanzielle Risiken im derzeitigen Ertragsmodell?

    Value Proposition Canvas

    Beim Value Proposition Canvas handelt es sich um eine Ergänzung des Business Model Canvas. Durch eine detaillierte Betrachtung der Bereiche „Zielgruppe“ und „Werteversprechen“ können Sie Produkte und Dienstleistungen kreieren, die ganz im Einklang mit den Bedürfnissen Ihrer Kunden stehen. Ausgehend von einem bestimmten Kundensegment werden auf der Basis von Erfahrungen, Aussagen und Beobachtungen konkrete Aufgaben, Probleme und Nutzen erhoben. Ebenso werden dazu passende Produkte und Dienstleistungen, Problemlöser und Nutzenbringer gesammelt und priorisiert. Das so entstandene Leistungsversprechen kann im Anschluss mit Kunden getestet und in ein profitables Geschäftsmodell eingebettet werden.

    Die Wirksamkeit Ihres Leistungsversprechen können Sie auf vier Ebenen unterstützen: Kommunikation, Wertschöpfung, Bereitstellung und Gewinnerzeugung. Die folgenden Fragen können dir dabei helfen:


    Kommunikation

    • Welche Zielgruppen möchten Sie bespielen?
    • Worin unterscheiden sich die Zielgruppen und ihre Informationsbedarfe?
    • Wie können Leistungsversprechen auf die einzelnen Zielgruppen zugeschnitten werden?
    • Welche Kommunikationskanäle können von Ihrem Unternehmen genutzt werden?

    Wertschöpfung

    • Auf welchen Ressourcen und Prozessen ist das Leistungsversprechen Ihres Unternehmens aufgebaut?
    • Mit welchen Schlüsselpartnern kooperieren Sie, um das Leistungsversprechen zu realisieren?

    Bereitstellung

    • Welche Kundensegmente nutzen Ihre Produkt bzw. Ihre Dienstleistung?
    • Welche Vertriebskanäle können von Ihrem Unternehmen genutzt werden?

    Gewinnerzeugung

    • Wie sieht die Kostenstruktur Ihres Unternehmens aus?
    • Wie wird das Leistungsversprechen in Einnahmen umgewandelt?

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    5 Kräfte – Branchenstruktur-analyse

    Wenn man die Attraktivität seiner eigenen Branche bestimmen möchte, dann ist die Branchenstrukturanalyse das passende Werkzeug dafür. In der Branchenstrukturanalyse werden die 5 Kräfte der Branchenstruktur („Five Forces“) analysiert und bewertet:

    1. Verhandlungsmacht der Lieferanten | 2. Verhandlungsmacht der Kunden | 3. Bedrohung durch neue Wettbewerber | 4. Bedrohung durch Ersatzprodukte | 5. Wettbewerbsintensität in der Branche

    Das Analyseraster des Branchenstrukturmodells ermöglicht die Struktur einer Branche und die Wettbewerbssituation systematisch zu untersuchen. Aus der Entwicklung der Wettbewerbssituation lässt sich erkennen, ob die fokussierte Branche für das eigene Unternehmen attraktiv ist, also eine langfristig profitable Entwicklung ermöglicht. Zur Bestimmung der Branchenattraktivität sind folgende „Five Forces“, zu untersuchen:

    Verhandlungsmacht der Lieferanten

    Die Verhandlungsmacht der Lieferanten bestimmt, wie sehr diese ihre Interessen in einer Geschäftsbeziehung mit dem Unternehmen durchsetzen können. Bei einer hohen Verhandlungsmacht kann das zu höheren Preisen oder schlechterer Qualität zum gleichen Preis führen. Dies kann sich negativ auf das Gewinnpotenzial des Unternehmens auswirken.

    Verhandlungsmacht der Kunden

    Bei einer hohen Verhandlungsmacht der Kunden kommt es in der Regel dazu, dass diese entweder niedrigere Preise verlangen oder bessere Qualität zum gleichen Preis beziehen möchten. Dieses Verhalten wirkt sich natürlich wieder negativ auf die Gewinnaussichten des Unternehmens aus.

    Bedrohung durch neue Wettbewerber

    Kommen neue Wettbewerber auf den Markt, dann kann dies zu einem Preiskampf führen und den Druck erhöhen. Das Risiko, dass neue Mitbewerber in den Markt eindringen, hängt von der Höhe der Markteintrittsbarrieren ab. Höhere Barrieren bedeuten für die bereits vorhandenen Wettbewerber eine geschütztere Position.  

    Bedrohung durch Ersatzprodukte

    Ersatzprodukte erfüllen die ähnlichen Kundenbedürfnisse wie das eigentliche Produkt. Diese werden von den Kunden jedoch anders wahrgenommen und sie sprechen andere Kundengruppen an. Solche Ersatzprodukte beeinflussen die Attraktivität einer Branche meist negativ, da Kunden bei Bedarf zu diesen Produkten wechseln könnten.

    Wettbewerbsintensität in der Branche

    Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Rivalität unter den Wettbewerbern. Eine hohe Wettbewerbsintensität manifestiert sich entweder als Preiswettbewerb oder als Leistungswettbewerb. Beide Wettbewerbsformen wirken sich negativ auf die Gewinnaussichten und damit auf die Marktattraktivität aus.

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